Ab dem 1. Januar 2026 wird China – der weltweit größte Stahlproduzent – ein neues Lizenzierungssystem für den Export von rund 300 Kategorien von Stahlprodukten einführen.
Das neue Verfahren verpflichtet Exporteure, vor dem Versand eine staatliche Genehmigung zu beantragen, die auf einem gültigen Exportvertrag und Qualitätszertifikaten basiert.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die internationalen Liefermengen zu regulieren und das Gleichgewicht zwischen globalem Angebot und Nachfrage zu stabilisieren.
Die Entscheidung folgt auf einen starken Anstieg der chinesischen Stahlausfuhren im Jahr 2025 – trotz einer schwachen Binnenkonjunktur.

Laut Daten der chinesischen Zollbehörde stieg der Export von Stahlprodukten in den ersten elf Monaten 2025 um 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr.
Branchenanalysten erwarten, dass diese Regulierung dazu beitragen könnte, weltweite Wettbewerbsverzerrungen und protektionistische Maßnahmen zu verringern.

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